Lauflampen

Lampen zum Laufen sind gerade jetzt im Winter echt hilfreich. Aus diesem Grund haben wir und mit drei gängigen Systemen beschäftigt und deren Vor- und Nachteile einmal unter die Lupe genommen. Vorab – als Egoist wäre die Entscheidung welche Lampe eingesetzt wird recht einfach. Als Mensch der auch auf Mitmenschen achtet bin ich von allen gefundenen Lampen auf dem Markt enttäuscht. Aber alle haben ihren Zweck.

Eine gute Lauflampe zeichnet sich heutzutage nicht nur durch einen Scheinwerfer nach vorn aus, sondern auch dadurch, dass sie ein Rücklicht für den Läufer gleich dabei hat. Somit erspart man sich zusätzliche Armbänder, die den Läufer auch von hinten erkennbar machen. Meistens haben Lauflampen diese am Accu-/Batteriefach der meistens hinten getragen wird einfach dabei.

Der Lichtkegel alle Lampen die wir gefunden haben ist Rund und leuchtet zu allen Seiten, auch oben stark aus. Das führt dazu, dass in jedem Fall der entgegen kommende Verkehr geblendet wird. Somit sind die meisten Modelle nicht im Bereich von öffentlichen Straßen tragbar. Auch auf unseren Tollen Trassen in Essen sind diese Lampen nur eingeschränkt nutzbar, da sie auch entgegenkommende Radfahrer und Läufer blenden. Da bleibt leider nur – Lampen temporär ausschalten.

Dafür sind die Modelle natürlich ideal für den Einsatz bei einem Crosslauf geeignet. Durch den großen Lichtkegel wird nicht nur der Boden gut ausgeleuchtet, sondern auch Äste die von oben oder der Seite in den weg hinein ragen. Aus diesem Grund ist es auch verständlich, dass die getesteten Lampen vor allem für einsame Bereiche gedacht sind. Eine Lauflampe brauchen wir sicherlich beim Lauf entlang der Straßen in Essen, denn die sind gut beleuchtet.

img_1680 Eine LED Lampe der ersten Generation leuchtet sehr punktuell und ist somit für das Laufen im Gelände nur eingeschränkt geeignet. Auf geraden Wegen leistet sie gut ihren Dienst, es muss sich jedoch dafür entscheiden ob der Fernbereich oder den Nahbereich gut ausgeleuchtet werden soll. Sie wird als Kopflampe getragen

img_1682Die zweite Generation leuchtet zwar weiterhin punktuell aus, jedoch leuchtet sie durch den Einsatz von mehreren LEDs auch den Seiten Bereich gut aus. Zusätzlich verfügt sie über mehrere Helligkeitsstufen. Aufgrund der Ausleuchtung des Randbereichs ist sie auch zum Crosslaufen geeignet. Sie wird ebenfalls am Kopf getragen.

img_1683Die aktuellen Generationen Lauflampen verfügen über eine Vielzahl von LEDs die in unterschiedliche Richtungen leuchten. Hierdurch wird eine Breite Ausleuchtung gewährleistet und der Nah wie auch der Fernbereich gut ausgeleuchtet. In dem Fall der Kalenji Lauflampe sogar direkt vor der Brust und mit einer enormen Leistung.

Abschließend sollte man bei dem Kauf folgendes beachten:
• Ist das Lichtfeld für mich ausreichend?
• Wie oft müssen die Batterien gewechselt werden?
• Hat die Lampe ein Rücklicht?
• Möchte ich sie als Stirnlampe oder eher als Brustlampe tragen?

  • Vereinbart eine Rückgabemöglichkeit, denn im Laden ist das Lichtfeld nicht zu vergleichen!

Es gibt für jeden die richtige Lampe, aber die Verantwortung liegt beim Nutzer und Blenden sollte man niemanden, dann besser abschalten! Es ist auch schön bei Mondschein zu laufen und nach wenigen Minuten gewöhnen sich die Augen an das Restlicht der Großstadt.

Bezugsquellen:
Für die erste Stirnlampe – Versandhandel
Für die zweite Stirnlampe – Mammut Fachgeschäft
Die Brustlampe – Decathlon Essen

Die Nachfolgende Bilder zeigen das Lichtfeld. Das Letzte Bild ist von der Kalenji Lampe und zeigt die gleichmäßigste und größte ausgeleuchtete Fläche.

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Licht der Stirnlape 1. Gen.
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Licht der Mammut Stirnlampe
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Licht der Kalenji Lampe.

 

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